Wir über uns – Allendorf-Kapelle

Auf der Eingangstür zur Allendorf-Kapelle steht auf einer Steinplatte zu lesen:

"Im Jahr 1492 hat der ehrwürdige Vater, Herr Johann v. Allendorf, Probst bei St. Burkhard, Domherr zu Würzburg und Archidiakon des hochwürdigsten Vater in Christus, Herrn Rudolf von Würzburg und Herzogs von Ostfranken, diese zu Ehren der glorreichen Jungfrau Maria geweihte Kapelle errichtet..."

Innenraum der Kapelle

Gotisches Kreuzrippengewölbe. An den Enden der Rippen die vier Wappen von Allendorfs: Schrotleiter der Küfer, Bütte, Fisch, drei Hörnle.

Gotische Maßwerk-Fenster.
Deckengewölbe ausgemalt unter Gottfried v. Aschhausen, Bischof von Bamberg und Würzburg mit Wohnsitz im Seebachshof. Die Fresken werden Andreas Herrneisen zugeschrieben, der ähnliche im Dom und auf der Festung gestaltet hat.

Bildprogramm

Engel mit den "Leidenswerkzeugen" der Passion Jesu (Nägel, Hammer, Geißel...).
Pflanzen und Heilkräuter als Symbole der Schöpfung. Vier Evangelisten und Kirchenväter als Symbole der Kirche. Bischofswappen mit Jahreszahl 1611 im Mittelfeld.